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Am 28.2.1978
erblickte ich im Krankenhaus in Innsbruck
das Licht der Welt. Ich hatte schon meinen
um 9 Jahre älteren Bruder Florian, ein Jahr
später folgte meine Schwester Carina.
Meine Eltern sind Mama Christine: Hausfrau, Vermieterin und Bäurin, und Papa Alois: Tischler, Bauer und mein erster Trainer.
Aufgewachsen bin ich auf einem Bergbauernhof
im Pitztal.
Meine Familie hat immer viel
zusammen unternommen. Vom Arbeiten auf dem Hof,
im Wald, in der Tischlerwerkstatt oder mit den Tieren, bis hin zum Bergsteigen und natürlich Schifahren. Ich hatte eine sehr schöne Kindheit, und auch heute helfen wir immer noch alle zusammen wenn es was zu tun gibt.
Mit 2 Jahren
stand ich schließlich das erste Mal auf 2 Brettern, vor unserem Haus auf einer Böschung.
Mit dabei war mein Opa, mit dem ich in meiner Kindheit auch sehr viel Zeit verbracht habe.
Mein erstes Rennen fuhr ich mit 4 Jahren…es hat mir auf Anhieb großen Spaß gemacht,
und wenn ich so zurück denke wusste ich sofort dass Rennen fahren das ist was ich machen will.
So begann also das Training, die Arbeit um mein großes Ziel, einmal ganz vorne mitzumischen, erreichen zu können. Wir trainierten viel in meiner Heimat, am Hochzeiger in Jerzens und am Pitztaler Gletscher. So kamen schließlich auch die ersten Erfolge bei Schülerrennen: regional, national und auch international.
Das Wichtigste an dem Ganzen war immer Spaß
zu haben, und das hatte ich…
Mit 10 Jahren
formte sich in mir das Ziel, einmal Olympiasieger
zu werden. Ausschlaggebend dafür war vor allem, als ich 1988 Hubert Strolz und Alberto Tomba in Calgary zu ihren Olympiasiegen fahren sah!
Mit 14 Jahren
besuchte ich die Schihandelsschule in Stams.
Das ermöglichte mir eine 4 jährige gute Ausbildung in Schule und Sport.
1995
schaffte ich den Sprung ins Nachwuchsteam des ÖSV. Danach ging es Schlag auf Schlag:
1996
Aufstieg in die Europacupmannschaft und 1997 Aufstieg in den A-Kader.
Während dieser Zeit konnte ich auch einige Medaillen bei Juniorenweltmeisterschaften gewinnen und zahlreiche Europacupsiege einfahren.
1999
folgte schließlich mein erster Sieg im Weltcup der mir ewig in Erinnerung bleiben wird: Beim Nachtslalom in Schladming konnte ich im Zweiten Durchgang noch von hinten aufholen und
schließlich ganz oben stehen….
Der Rest meiner Karriere dürfte bekannt sein,
sonst könnt Ihr gerne noch unter Erfolge nachsehen.
Spaß zu haben an dem was ich mache,
war und ist in meiner Karriere das Wichtigste.
Deshalb bin ich auch sehr dankbar dass ich die Möglichkeit habe diesen Sport auszuüben.
Vor allem Danke ich meinen Eltern,
meiner Familie und meinen Freunden die mir
helfen und mich unterstützen wo sie können,
die mich am Boden halten und auf die ich mich
freue wenn ich nach Hause komme.
Euer Benni
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